Startseite

Wann und wo Lieferung
Warum soll ich Fleisch füttern?
Barfen mit "links"
Fertigfutter - NEIN DANKE !
Wieviel Fleisch braucht mein Hund?
Sortiment
Nahrungsergänzung
Fragen & Antworten
Bücher zum "Reinschnuppern"
…und was füttere ich im Urlaub?
FORUM - Schau' mal rein!
Wer bin ich?
Galerie "Hundekunden"
Bestellung
Kontakt / Impressum

Fragen und Antworten


Nicht nur mein Tierarzt rät mir von der Rohfütterung ab, auch lese ich oft von sogenannten
Experten, dass diese Art Fütterung für den Hund nicht ausgewogen genug ist!

Können Sie mir erklären, wie ich meinen Hund roh und ausgewogen füttern kann?
Ich würde sehr gerne auf "barfen" umstellen, da mein Hund seit einiger Zeit sein Futter verweigert und eine Bekannte mich auf Ihre Seite und Ihren Service aufmerksam gemacht hat.


Gerne zitiere ich aus dem Buch "Give your Dog a Bone" vom australischen Veterinär
I. Billinghurst und hoffe ich kann Ihnen damit Ihre Bedenken nehmen.
"Es ist immer wieder zu lesen, dass jede Mahlzeit die Sie Ihrem Hund geben, vollwertig und ausgewogen sein soll. Oberflächlich betrachtet klingt dieser "Mythos" ganz gut. Er wurde jedoch nur deshalb ersonnen, um die Verkaufszahlen von "Fertigfutter" zu steigern. Er hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Im Gegenteil, er "vergewaltigt" viele Gesetze, die in der Natur gelten und legt den Grundstein für die Existenz kranker Hunde. Fragen Sie sich einfach..." Wie stellen Sie Ihre eigenen Mahlzeiten zusammen? Ist jede einzelne total ausgewogen und enthält jeden nur denkbaren Nahrungsbestandteil, den Sie benötigen? Natürlich nicht!

Seit es Leben auf diesem Planeten gibt, hat sich keine einzige Kreatur auf diese Art und Weise ernährt. Der Versuch aller Nahrungsbestandteile, die ein Hund braucht, in einem einzigen Produkt zu vereinen führt zu schlechter Gesundheit..., es werden keine Abwehrkräfte aufgebaut und der Hund ist wesentlich krankheitsanfälliger!

Das heißt also, dass eine Ausgewogenheit durch eine abwechslungsreiche Kost über mehrere Wochen nicht nur gegeben, sondern auch garantiert ist..."



Ich füttere meinem Hund Trockenfutter und ab und zu etwas Dosenfutter hinzu.

Die letzte Zeit leidet er jedoch vermehrt unter Durchfall.
Können Sie mir erklären wieso und was ich dagegen unternehmen kann!


Bei einer ausschließlichen Fütterung mit Fertigfutter erhält Ihr Hund nicht die lebensnotwendigen Darmbakterien, auch “Panseninfusorien“ genannt. Diese wichtigen Bakterien produzieren auch u.a. verschiedene B-Vitamine  und bauen somit eine gesunde Darmflora auf. Fertigfutterfutter wird hocherhitzt  und somit  ist dieses Futter “steril“ und kann die Darmflora nicht positiv beeinflussen..

Ich rate Ihnen, Ihrem Hund eine “Pansen-Kur“ von mindestens 5-7 Tagen zu füttern.

Auch wenn Ihr Hund die ersten 1-2 Tage noch mit Durchfall regiert sollten Sie weiterhin den Pansen füttern, damit sich die “Pansenbakterien“ im Darm ansiedeln können. Der Durchfall hört dann von selber auf und Ihr Hund besitzt nun eine gesunde Darmflora.

Die Gesundheit beginnt bekanntlich im Darm und damit dies auch so bleibt, sollten Sie zukünftig  mind. 2x die Woche Ihrem Hund Pansen, oder einen Mix von solchem füttern!




Ich lese überall, dass man das Calcium/Phosphor Verhältnis bei der Fleischfütterung ausgleichen sollte, wie mache ich dies am besten?

Da im Fleisch das Phosphor dem Kalzium zu 3:1 überwiegt, sollte man dies durch die Zufütterung von z.B fleischigen Knochen, Putenhälsen, Hühnerhälsen und auch Rinderkehlköpfen ausgleichen.

Haben Sie bedenken, oder auch Sorge Ihrem Hund solche zu verfüttern, können Sie auch auf Knochenmehl, Eierschalenmehl und Vitamineral (auch bei mir erhältlich) unter das Fleisch mischen.

Die Knochenmenge kann man wie folgt ganz leicht selbst errechnen -  von der Gesamtfuttermenge sollte 10% Knochenanteil sein!

Bei z.B. 500g Futter am Tag, wären das in der Woche = 3500g Futter
= 10% > 350g / wöchentlich (50g / tägl.)!

Bitte bedenken Sie jedoch, dass man nicht täglich Knochen, Hühnerhälse und Putenhälse etc. füttern muss, man sollte jedoch innerhalb von 1-2 Wochen auf die empfohlene Menge kommen.

Somit ist eine ausgewogene Fütterung von Ca/Ph garantiert.




Ich habe vom Metzger einen großen Gelenksknochen bekommen und diesen meinem Hund zum kauen gegeben.

Nun habe ich gehört, dass dies nicht so gesund war, stimmt das?


Ja, das stimmt! Die Knochen, die man einem Hund zum Zernagen anbietet, sollten auf jeden Fall mit Fleisch umwachsen sein, denn nur durch das Fleisch werden Magensäfte (Verdauungssäfte) produziert und gewährleisten eine komplette Zerlegung im Darm. Darum empfehle ich überwiegend Puten- und Hühnerhälse, oder fleischhlatige Kalbsbrustknochen seinem Hund zu geben, da sie auch nicht zum zersplittern neigen.

Dazu möchte ich noch erwähnen, dass man seinem Hund niemals erhitzte Knochen geben sollte, da diese vom Kochen, oder Braten etc. spröde werden und somit splittern und sehr gefährlich werden können!




Meine Hündin ist nun 10 Jahre und ich habe bemerkt, dass sie seit kurzem etwas lahmt. Was sollte ich bei der Rohfütterung beachten?


Ältere Hunde, aber auch größere Rassen neigen zu “Lahmheiten“, da der dünne Knorpelsaum auf den Gelenkflächen “reibt“ und zu Schmerzen führen kann. Eine Möglichkeit wäre Muschelextrakt mit evtl. Teufelskralle unter das Fleisch zu mischen, die gleiche Wirkung hat sowohl auch knorpelhaltiges Fleisch, da im Knorpel die gleichen Inhaltsstoffe enthalten sind, die die Knorpelschicht zwischen den Gelenken wieder aufbaut. Bei akuten Fällen sollte man zu dem Muschelextrakt überwiegend knorpelhaltiges Futter, wie Schlundfleisch, Maulfleisch, verschiedene “Mixe“ und Rinderkehlköpfe füttern!




Wie erhalte ich durch die Rohfütterung eine ausgewogene Ernährung?

Eine Ausgewogenheit findet wie in der Natur über mehrere Wochen statt und nicht täglich.  Füttern Sie Ihren Hund abwechslungsreich, das heißt verschiedene Sorten Fleisch:

  • grüner Pansen - durch dieser erhält und behält der Hund eine gesunde Darmflora.

  • Innereien – dieses Fleisch enthält alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Empfohlen wird eine wöchentliche Fütterung von Leber, Nieren und auch Herz!

  • Knorpel  -  dieser ist sehr wichtig für den Aufbau von Knochen und Gelenken und beugt Lahmheiten vor und kann auch diese mindern!

  • Auch sollte man den geringen Anteil von pürierten Gemüse, Salate und Obst etc. nicht zu vergessen auch die Kalziumzufuhr mit Knochen oder Fleischknochenmehl....



Die erste Fleischfütterung hat mein Hund regelrecht verschlungen, jedoch kurze Zeit später im Garten wieder unverdaut erbrochen, kann er kein Fleisch vertragen?


Dies ist ein ganz normales Verhalten, welches Sie nicht beunruhigen braucht!

Hunde die selten oder die ersten male Fleisch bekommen, zeigen manchmal dieses Verhalten. Dieses Urverhalten stammt noch vom Wolf ab. In der freien Natur stürzen sich viele Wölfe auf ein erlegtes Tier und möchten natürlich soviel Fleisch wie möglich verschlingen, um dann später Abseits von allen Rudelmitgliedern das noch nicht verdaute zu erbrechen und in aller Ruhe zu fressen.
Dies ist also kein Anzeichen einer Erkrankung oder einer Unverträglichkeit!



Ich habe Bedenken meinem Hund rohes Fleisch zu füttern, da ich Angst habe er würde sich mit Salmonellen, Würmer und andere Parasiten infizieren. Andererseits denke ich wiederum, dass alle Wildtiere ihre Nahrung nicht kochen und Jahrtausende überlebt haben.

Sie brauchen keine Bedenken haben Ihrem Hund rohes Fleisch zu füttern, wie Sie schon richtig vermerkt haben, hat man noch keinen Wolf oder ähnliches am Lagerfeuer ihr Fleisch braten oder kochen sehen.

Die Übertragung von Parasiten beim Hund erfolgt nicht über das Fleisch. Parasiten werden ausschließlich über das Schnüffeln von “alten“  Kothaufen oder direkten Kontakt der Hunde untereinander aufgenommen. Viele Erkrankungen unserer Hunde und auch Katzen werden nicht durch Futterfleisch, sondern durch den direkten Kontakt von Tier zu Tier oder wie schon erwähnt über den Kot.

Oftmals werden Würmer über Flöhe übertragen, oder bei der Aufnahme von Ratten und Mäusen. Auch Salmonellen haben keine Chance sich im Organismus aufgrund der extrem starken Magensäure des Hundes einzunisten!



Muss oder kann ich das Fleisch vorher in der Mikrowelle erhitzen, oder gar abkochen?

Beides bitte nicht ausführen, dies ist nicht erforderlich und auch nicht gesund.

Mit dem Abkochen oder dem Erhitzen in der Mikrowelle zerstören Sie wertvolle Inhaltsstoffe.

Experten sind der Meinung, dass gekochte Nahrung (z.B. auch Fertigfutter) tote Nahrung für den Hund bedeutet – ohne jegliche “Lebendigkeit“ von Vitaminen, Mineralien etc...!

Einfach das Paket auf einem Teller außerhalb des Kühlschranks bei Zimmertemperatur über Nacht auftauen lassen, oder kurzfristig im warmen Wasserbad 20 Min. schonend auftauen.



Warum ist der Pansen manchmal nicht so grün?

Die Bezeichnung grüner Pansen hat nichts mit der Farbe zu tun, sondern soll lediglich auf ein unbehandeltes  “Naturprodukt“ hinweisen. Alle verdauungswichtigen und lebenden Mikroorganismen und natürlich auch Vitamine sind noch enthalten.



Ich habe bei meinem Metzger nach grünen Pansen gefragt und keinen erhalten, mit der Begründung, er dürfte grünen Pansen nicht verkaufen. Stimmt das und wieso ist das so?

Ja das stimmt. Im grünen Pansen sind noch lebende “Panseninfusorien“ – (Pansenbakterien) enthalten und  somit nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen, auch wenn Sie diesen Pansen Ihrem Hund verfüttern wollen, würde sich der Metzger strafbar machen, wenn er diesen verkaufen würde. Da bei uns der grüne Pansen nach der Schlachtung sofort zerkleinert, vakuumiert und tiefgefroren wird, dürfen wir diesen anbieten.



Mein Hund hat über 5 kg Übergewicht. Was ist dafür die Ursache.
Ich füttere hochwertiges Dosen und Trockenfutter in der angegebenen Menge.

Ursache für das Übergewicht ist ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten im Futter.

Kohlenhydrate können Hunde nicht primär, sondern nur sekundär verwerten. Das bedeutet, dass sie nicht wie bei uns Menschen sofort zur Energiegewinnung verbrannt, sondern beim Hund immer erst in Fett abgelagert wird.

Ein guter Tipp… - Sie sollten kohlenhydratreiche Produkte, z.B. Fertigfutter meiden, nämlich das sind die extremen Dickmacher!



Ich habe vor kurzem meine Hunde auf Fleisch umgestellt und bin total begeistert. Meine Frage ist nun, was kann ich meinen Hunden an gesunden Leckereien anbieten, ohne das ich auf die überall im Handel angebotenen “Getreide Plätzchen“ zurückzugreifen muss.

Eine leckerer und vor allen Dingen gesunder Knabberspaß sind Fellohren vom Rind. Diese sind ein ganzheitliches Nahrungsmittel, welches der natürlichen Ernährung des Hundes entspricht. Desweiteren biete ich eine große Vielzahl an gesunden Kauartikel an, wie getr. Puten- und Hühnerhälse, getr. Fisch, Lammohren, Rinderdörrfleisch, für Allergiker biete ich auch Pferdetrockenfleisch an, u.v.m.. Diese können Sie in meinem "Carnivoren-Shop" erwerben.

.



Mein Hund verliert seit Wochen büschelweise Fell und kratzt sich unentwegt, woran kann das liegen? Mein Tierarzt weiß auch nicht mehr weiter, er meinte ich soll es mal mit Fleisch probieren, evtl. würde sich dann eine Besserung einstellen. Können Sie mir Hoffnung geben?

Ja das kann ich, falls dies keine organische Krankheitsursache hat! Viele Hundebesitzer hatten die gleichen “Krankheitssymptome“ mit ihrem Hund erleiden müssen. Seitdem sie auf Fleisch umgestellt haben ist das Fell wieder glänzend und bleibt am Körper und die Kratzerei hat auch ein Ende. Diese Hunde haben auf Nahrungsbestandteile im Fertigfutter allergisch reagiert, welche im Fleisch nicht enthalten sind und somit sind sie nun gesund und Allergiefrei!



Da ich ja von dieser Art Fütterung total überzeugt bin, konfrontiert meine Freundin mich mit der Aussage, dass Hunde die roh gefüttert werden "scharf" und "falsch" werden und Tiere jagen.
Sie besitzt selbst einen Neufundländer und hat Angst diese rohe Kost, aufgrund der von mir geschilderten Aussage zu füttern.
Wie kann ich dagegen argumentieren?

Man muss wirklich annehmen, dass dieses Ammenmärchen von den Fertigfutterherstellern irgendwann mal in die Welt gesetzt wurde...! Dass ein Hund von rohem Fleisch scharf oder sogar ein schlechter Hund werde, ist ebenfalls eine der zahlreichen sinnlosen Behauptungen.
Ein Tier, das die ihm gemäße Nahrung (artgerechtes Futter) erhält, ist lebenslustiger, unternehmungsfreudiger, wachsamer und lebhafter als sein Artgenosse, der in Bezug auf Eiweißanteile physiologisch unzureichendes Futter erhält. Ich selber besitze u.a Hühner und auch Kaninchen die durch einen sehr niedrigen Zaun abgegrenzt sind, diesen könnten meine Hunde bequem überspringen. Sie könnten sich also jederzeit eine leckere "Abwechslung" gönnen, aber meine “roh ernährten“ haben noch nie den Appetit auf lebendiges Frischfleisch verspürt. Oft lasse ich sogar die gesamte Hühnerschar im Garten laufen und es ist noch kein einziges Huhn verspeist worden. Damit widerlege ich schon persönlich diese dumme Behauptung!



Können Sie mir einen Ratschlag geben in Bezug eines Futterplanes für meinen 25 kg schweren Pudel?

Hier eine Kurzfassung eines Futterplans einer artgerechten und gesunden Fütterung eines Hundes von 25kg Gewicht.
Dies soll jedoch nur ein grober Anhaltspunkt sein, umfaßendere Angaben entnehmen Sie bitte aus den von mir empfohlenen Büchern!

Ein Hund dieses Gewichtes benötigt täglich etwa 500g Futter.
Das ergibt eine Wochenration von etwa 3500g:

Achtung!!! Jedoch schwankt dieser Plan je nach Alter, Akitivität, etc.

  • ca. 350g Knochen
  • ca. 2200g Muskelfleisch
  • ca. 245g Innereien
  • ca. 200g Obst
  • ca. 500g Gemüse/Salat und Zusatzfuttermittel.

Der Plan geht von einer Fütterung von ca. 80% Fleisch zu 20% Gemüse, Obst etc. aus.

Wichtig für das Erstellen eines Futterplans:
pürriertes Obst und Gemüse am besten mit Muskelfleisch oder Innereien füttern, da viele Hunde kein Gemüse fressen, wenn kein Fleisch untergemischt ist.
Am besten Knochen füttern, die einen hohen Fleischanteil aufweisen.
Sollte Getreide gefüttert werden (nicht nötig!) - immer Fleisch mit Getreide getrennt füttern (nicht in einer Mahlzeit)




Manchmal habe ich nicht immer die Zeit meinem Hund Fleisch und pürriertes Obst, Gemüse etc. zuzubereiten. Was kann ich mal eben auf die schnelle machen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?

Sie brauchen Ihren Hund nicht täglich ausgewogen zu füttern, in der freien Natur ist dies auch nicht immer gegeben.
Meine Hunde erhalten überwiegend (80%-90%) Fleisch, soll es mal rasch gehen, bekommen sie eine "pure" Fleischration, z.B. nur einen Putenhals, das ist für die Hunde eine willkommene und vor allen Dingen eine gesunde Abwechslung! Auch biete ich die Fertig-Mischung "Balance" an , wo schon alles enthalten ist. Schauen Sie bitte in meine Sortimentsliste nach!
Viele Hundehalter und auch Züchter füttern erfolgreich ihre Hunde außschließlich nur mit Fleisch und Knochen.
Bei ausschließlicher Fleischfütterung wäre es jedoch sinnvoll das von mir angebotene "Vitamineral", oder z.B. Komplement, etc. unter zu mischen, um u.a. auch das Kalzium-Phosphor Verhältnis auszugleichen.



Warum empfehlen so viele Tierärzte Fertigfutter und raten von der Fleischfütterung ab?

Laut S. Dierauer (Herausgeberin der empfehlenswerten Zeitschrift: "Mein Hund - natürlich gesund" und Inhaberin der Seite www.meinhund.ch) erklärt dies wie folgt:
Zitat:"Nahezu die gesamte Forschung liegt heute in den Händen der Futtermittelindustrie.
Riesige Summen werden an Universitäten gesponsert. "Spezialisten" von den Forschungsinstituten geben Vorträge für angehende Tierärzte.
Die Ausbildung bezüglich Ernährung ist eher spärlich.
Und schlußendlich ist die Objektivität in Frage zu stellen, wenn man damit Geld verdient."




Ich füttere seit einigen Wochen meinen Hund mit Fleisch, mir ist aufgefallen, dass er nun einen intensiveren "Körpergeruch" hat. Kann dies mit der Fütterung zusammenhängen?

Laut Autorin des Buches "Natural Dog Food", Susanne Reinerth, kann es sein, dass ihr Hund nun über die Haut "entgiftet"!
Ihr Hund setzt nun Gifte frei, die sich über einen längeren Zeitraum bei ihm angesammelt haben. Diese Gifte können Narkosemittel, Impfungen, Medikamente, Fertigfutter, Umweltbelastungen etc. sein. Mit der artgerchten Fütterung bekommt der Oganismus jetzt die Möglichkeit diese Gifte auszuscheiden.
Dies kann bei jedem Hund anders aussehen. Das "Gift" sucht sich die schwächste Stelle im Körper aus um zu entschlacken.
Bei vielen Hunden bemerkt man es überhaupt nicht,sie zeigen überhaupt keine Symptome - sie entgiften im "Stillen".
Bei anderen wiederum können u.a. tränende Augen, Hautjucken, Schuppen und trockener Haut, juckende Ohren evtl. auch Entzündungen, Schnupfen, Husten vorkommen.
Auch kann der Hund mit Durchfall reagieren, mit Blähungen und Erbrechen. Schleimüberzogener Kot lässt auf Absonderungen der Darmschleimhaut schließen, die sich nun aufgrund der Futterumstellung neu bildet und alte Zellen abstößt. Dies kann mitunter 6 Wochen anhalten und ist kein Grund zur Besorgnis.
Auch der starke Eigengeruch,wie bei Ihrem Hund ist ein Anzeichen einer Entgiftung.
Auf jeden Fall ist dies lt. einiger Tierheilpraktiker, die sich intensiv mit der Rohfütterung befassen, ein ganz normaler Prozeß und deutet auch nicht auf eine Unverträglichkeit hin.


Haben Sie doch die Annahme, dass bei einigen Symptomen eine Erkrankung oder die Umstellung dahinterstecken könnte, sollten Sie nicht zögern und unbedingt Ihren Tierarzt, oder Tierheilpraktiker konsultieren und die Umstellung sehr langsam und behutsam angehen!

Viele mit der Rohfütterung vertraute Tierheilpraktiker erstellen für Ihren Hund u.a. auch während der Übergangszeit einen Futterplan und stehen Ihnen mit Rat u. Tat zur Seite. Die Namen der THP kann ich Ihnen gerne auf Anfragen zukommen lassen!




"Oft lese ich, dass es ein Ammenmärchen sei, dass Wölfe sich an den Mageninhalt eines erlegten Tieres begeben. Wieso sollte ich dann Gemüse und Obst etc. hinzufügen?"

Juliette de Bairacli-Levy, Autorin von "Die Aufzucht Junger Hunde", "Die Heilung kranker Hunde" und "Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze".

Eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kräuterheilkunde und Hundezucht, beobachtete wilde Hunde u. a. auch in Afghanistan, wie diese Tiere gerissen haben und im Gegensatz zum Wolf sich zuerst an den Mageninhalt machten. Somit nimmt der "Hund" vorverdaute Nahrung zu sich. Da Hunde keine Zellulose (Zellwände der Pflanzen) spalten können, müssen wir dies mit dem pürieren von Gemüse, Obst und Salat soweit es geht versuchen nachzuahmen.




"Ich besitze einen Jack Russel und benötige nicht die gesamte Futtermenge von einem 500g Paket, wie lange kann ich den Rest aufbewahren?


Sie können das gesamte Paket komplett auftauen und dann nach Ihren Bedürfnissen portionieren und wieder einfrieren, oder auch im Kühlschrank gut 2 Tage aufbewahren. Die Ihnen bekannte Regelung des "Nicht-Wieder-Einfrierens" betrifft ausschließlich Produkte, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Für Tiernahrung, insbesondere Hundefutter, gelten andere Anforderungen.

Rohes Fleisch kann für den Hund nicht verderblich werden (Aasfresser). Nur "altes" erhitztes Fleisch könnte die Gesundheit gefährden.

Das geschlossene Paket bitte nicht über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, es könnten sich Gase bilden, die für den Hund schädlich sein können.


Seit ich nun meinen Hund seit einiger Zeit mit Begeisterung barfe, würde ich auch sehr gerne meine beiden Katzen diese gesunde Art der Ernährung bieten, jedoch lese ich überall, dass "Katzenbarfen" aufgrund der grammgenauen Supplementierung (Zusätze) viel schwieriger ist als bei Hunden. Gibt es trotzdem eine Methode meine beiden Katzen ohne viel Aufwand roh und ausgewogen zu füttern?


"Katzenhalter, die sich um die Ernährung ihrer Katzen Gedanken machen und sich der Rohfleischernährung, dem sogenannten Barfen, zuwenden, finden in InstinctsTC ein Produkt, das ausgewogen in der Zusammensetzung ist und bei dessen Fütterung keinerlei sonstige Vitaminpräparate, Calciumprodukte, Taurin usw. mehr notwendig sind.
InstinctsTC ist reich an Mineralien, Vitaminen, essentiellen Aminosäuren und Omega-3 Fettsäuren, bioverfügbaren tierischen Eiweißstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien.
Das selbst zubereitete Katzenfutter, welches aus dieser Mischung resultiert, ahmt den Nährwertgehalt einer Maus nach und ist als tägliches Futter für Katzen jeden Alters und jeder Rasse geeignet."

Den link zu dieser Seite finden Sie unter "Barfen mit links"!


Wie stelle ich meine beiden Hunde am besten auf die Rohfütterung um? Kann ich dies von heute auf Morgen machen, oder benötigt die Umstellung schon einige Tage?


"Einige Kunden berichteten mir, dass sie ihre Hunde übergangslos von einem Tag auf den anderen ohne jegliche Schwieigkeiten umgestellt haben. Ihre Hunde haben das Futter nicht nur sofort angenommen, sondern auch sehr gut vertragen.
Andere Hundehalter haben ihren Hund ein bis zwei Wochen behutsam auf Fleisch umgestellt, indem sie bis zu drei mal tägl. fütterten. Zu Beginn zwei Teile Fefu und einen Teil Barf, dann langsam den Anteil von Fefu verringern und den Anteil von Barf erhöhen, bis man dann auf drei Mahlzeiten Rohfutter kommt. Nach ca. 10-14 Tagen sind dann auch nur zwei Mahlzeiten tägl. an Rohfleisch nötig!
Viele mit der Rohfütterung vertraute Tierheilpraktiker erstellen für Ihren Hund u.a. auch während der Übergangszeit einen Futterplan und stehen Ihnen mit Rat u. Tat zur Seite. Die Namen der THP kann ich Ihnen gerne auf Anfragen zukommen lassen!


In sogenannten "Barf-Foren", wie auch in einigen Büchern werden vor der Umstellung ein- zwei Fastentage empfohlen, wie sehen Sie das?


Dies und auch die Empfehlung, dass man mind. einen Tag in der Woche seinen Hund hungern lassen sollte, habe ich zu meinem Entsetzen auch schon einige male gelesen und finde dies nicht nur lieblos sondern grenzt meiner Meinung schon an Tierquälerei!
Viele Kunden berichteten, dass ihre Hunde diesen Fastentag überhaupt nicht vertragen und ständig "Galle" übergeben, den ganzen Tag unruhig sind und einem nur mit bettelnden flehenden Blick hinterher laufen.

Hingegegen mal einen "fleischlosen Tag" einzulegen, ist nichts einzuwenden...!

Wie J. von der Höh in ihrem Buch "Biologische Rohfütterung für Ihren Hund" treffend ausdrückt "...Die Meinung damit das Verdauungssystem unserer Hunde zu schonen ist genauso überholt wie falsch. Da könnte man ja auch einen Tag die Luft anhalten um die Atmung zu schonen..." Auch die Aussage, dass ein Wolf auch nicht tägl. Futter zur Verfügung hat, ist falsch. Weiter Zitat v.d. Höh " ... auch wenn er keine frische Beute reißt, so frisst er Beeren, Gras und anderes Grünzeug.... oder buddelt einen Rest an Aas aus, den er vorsorglich vergraben hat..."

Fasten ist nur zu nach Absprache Ihre Tierarztes ratsam, wenn ein Hund unter akutem Durchfall oder Erbrechen leidet!


Ich habe eine einjährige Dalmatinerhündin und möchte auf barfen umstellenjedoch hat diese Rasse das Problem mit dem Purin und der Harnsteinbildung ... können sie mir weiter helfen?

Nicht alle Dalmatiner sind von diesem Problem betroffen, nur einige wenige Dalmatiner tragen dieses "Gendefekt" in sich.

Als "Purin" wird eine große Gruppe organischer Verbindungen bezeichnet, die im Zellkern am Aufbau von DNA und RNA beteiligt sind bezeichnet. Die für Dalmatiner problematischen Purine kommen nur in pflanzlichen Zellen vor, so daß bei der Verwendung von Trockenfutter (= fast ausschließlich Getreide) darauf geachtet werden muß, daß bestimmte Pflanzensorten im Trockenfutter für diese Hunde nicht enthalten sein dürfen (=spezielles Trockenfutter für Dalmatiner)!
Bei der Verfütterung von rohem Fleisch besteht das Purinproblem nicht!
Fleisch und andere tierische Lebens- bzw. Futtermittel enthalten zwar deutlich mehr Purine als Pflanzen, weswegen davor von Laien immer gewarnt wird, aber eben nicht die für Dalmatiner problematischen. Sie können also Ihrem Dalmatiner gerne und reichlich Fleisch geben. Am besten ist es, Sie geben Ihrem Hund nur Fleisch, dann gibt es gar keine Probleme.

ACHTUNG! Eine „vorbeugende“ purinarme Ernährung von Dalmatinern, die den angeborenen Gendefekt nicht haben, führt unweigerlich bei diesen Tieren zur Harnsteinbildung!

Antwort von H.J. Streuer, Prakt. Tierarzt - > www.pansen-express.de




Mein Hund hat eine chronische Niereninsuffizienz. Der Tierarzt rät zu einer proteinarmen Ernährung, leider weiß ich nicht, wie viel Rohprotein in Ihrem Fleisch stecken.

Nierenkranke Hunde benötigen leicht verdauliches Eiweiß. Leicht verdauliches Eiweiß ist tierisches Eiweiß! Ihr Tierarzt meint jedoch, sie sollen "wenig pflanzliches Eiweiß" füttern. Pflanzliches Eiweiß belastet die Nieren. Deshalb sollen nierenkranke Hunde wenig "pflanzliches" Eiweiß bekommen, also kein Trockenfutter/Dosenfutter geben bzw. eiweißarmes Fertigfutter (Rohproteingehalt unter 20%) füttern. Leichtverdauliches "tierisches Eiweiß" hingegen schont die Nieren. Daher ist die Rohfleischfütterung eigentlich die beste Nierendiät! Rohes Rindfleisch enthält ca.19% Rohprotein, und dieses ist ausschließlich gutes „tierisches“ Eiweiß.

Antwort von H.J. Streuer, Prakt. Tierarzt - > www.pansen-express.de




Mein Hund hat erhöhte Schilddrüsenwerte. Kann dies an dem Verfüttern von Schlundfleisch liegen?

Die Schilddrüsenwerte werden durch das Hormon Thyreotropin, auch kurz als TSH bezeichnet, gesteuert. Das TSH wird im Gehirn im Hypophysenvorderlappen infolge von Licht- und Temperaturreizen gebildet und führt dazu, das in der Schilddrüse aus einer inaktiven Hormonvorstufe (Thyreoglobulin) durch Anlagerung von Jod Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) gebildet wird. Diese beiden Stoffe werden in den Blutkreislauf abgegeben und stimulieren in den Körperzellen (Muskelzellen, Organzellen u.s.w)) den Stoffwechsel.

Bildet die Schilddrüse viel Thyroxin und Trijodthyronin, so ist man besonders munter und leistungsfähig, bildet die Schilddrüse hingegen zuwenig Thyroxin und Trijodthyronin ist man schläfrig und schlapp. Hat man einen Jodmangel, so wird das Thyreoglobulin nicht zu Thyroxin und Trijodthyronin umgewandelt und reichert sich zunehmend in den Schilddrüsenzellen an, diese werden immer dicker und es kommt zur Kropfbildung.
Ein zu hoher Thyroxinwert (T4) führt zu Hyperaktvität mit Abmagerung und entsteht pathologisch durch zuviel Schilddrüsenzellen und ist daher ein Hinweis auf Schilddrüsenkrebs! Die Schilddrüsenhormone werden im Blut aber nicht absolut frei sondern zu 80% an „Transportbausteine“ gebunden transportiert. Diese Transportbausteine werden in der Leber spezifisch dafür hergestellt. Im Labor werden dann genau diese, an die Transportbausteine gebundenen Schilddrüsenhormone gemessen. Veränderte Schilddrüsenwerte können daher auch nur die Folge von zu wenig Transportbausteine sein und daher eher auf einen Leberschaden, als auf eine Schilddrüsenerkrankung hinweisen. Daher müssen Schilddrüsen- und Leberwerte immer im Zusammenhang betrachtet werden!

Auch bei der Verfütterung von Schilddrüsengewebe kann es zu erhöhten T4-Werten kommen, diese sind aber nicht krankhaft sondern vollkommen normal. Ein Hund würde in diesem Fall anfangs eventuell etwas hyperaktiv sein und bei längerer Verfütterung würde die Schilddrüse schrumpfen. Eine vergrößerte Schilddrüse ist hier also das absolute Gegenteil und hat mit Fleischfutter absolut nichts zu tun. Außerdem enthält unser Schlundfleisch nur ca. 5% Schilddrüsenrestgewebe, so daß die exogene Zufuhr von Thyroxin und Trijodthyronin eher gering ist. Ein krankhafter(!) Einfluß ist praktisch nicht bekannt.

Antwort von H.J. Streuer, Prakt. Tierarzt - > www.pansen-express.de




Die Qualität des Fleisches und insbesondere des Pansens ist sehr unterschiedlich, mal sehr fest, dunkel und trocken, und dann wieder sehr wässrig und hell. Auch gibt es teilweise geruchliche Abweichungen. Woran liegt das?

Fleisch ist ein reines Naturprodukt und unterliegt daher normalen natürlichen Schwankungen bereits in der primären, also der produkteigenen Qualität. Genau so, wie es bei Salat, Gurken, Tomaten, Äpfel u.s.w. verschiedene primäre produkteigene Qualitäten gibt, ist dies beim Fleisch ebenso. Und genau so, wie Sie die eine Sorte Äpfel mögen und die andere Sorte nicht, geht es auch Ihrem Hund, der unser Fleisch heute veschlingt und morgen vielleicht liegen läßt.
In Deutschland gibt es verschieden Rinderassen und Zuchtlinien. Schwarzbunte Rinder haben weniger Fett und ein trockeneres, dunkleres Fleisch im Gegensatz zu Braunfleckvieh. Auch gibt es einen großen Unterschied in der Fleischtextur zwischen gemästeten Schlachtrindern und Kühen, die zur Milchproduktion eingesetzt wurden.
Beim Pansen kommen noch zwei unterschiedliche Schlacht- und Verarbeitungstechnologien hinzu. Einige Schlachthöfe hängen den entnommenen Pansen an Abhängewagen. Dabei trocknet der Pansen etwas aus und bis der Abhängewagen dann in's Kühlhaus geschoben wird, setzt bei diesen Pansen schon ein intensiver postmortaler enzymatischer und bakterieller Zersetzungsprozeß ein. Andere Schlachthöfe werfen den entnommenen Pansen in ein Eiswasserbad – hierbei saugt sich der Pansen (leider) mit Wasser voll und wird gleichzeitig etwas ausgespült, so daß dieser Pansen heller und wäßriger ist, aber superfrisch!
Leider haben wir als Abnehmer der Schlachtnebenprodukte auf die Schlachthöfe wenig Einfluß und können nur die Ware nehmen, die der Schlachthof uns letztendlich anbietet, und dies ist eben von Schlachtbetrieb zu Schlachtbetrieb und von Monat zu Monat sehr verschieden. Grundsätzlich ist trotzdem alles Fleisch, welches wir anbieten, lebensmittelgerecht!

Antwort von H.J. Streuer, Prakt. Tierarzt - > www.pansen-express.de




Haben Sie auch eine Frage?

Dann schreiben Sie mir bitte!